
Ins Abgeordnetenhaus für Karlshorst, Rummelsburg, Friedrichsfelde-Süd (Wahlkreis Lichtenberg 6)
Ich wohne seit 2013 mit meiner Familie in Lichtenberg, seit 10 Jahren mache ich hier Kommunalpolitik in der BVV. Hier arbeite ich daran, dass die Verkehrswende auf den Lichtenberger Straßen ankommt. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Kinder sichere Schulwege und Platz zum Spielen haben. Im Stadtentwicklungsausschuss kämpfe ich dafür, dass Innenhöfe grün bleiben und Mieter*innen wirksam geschützt werden. Und als Frau in der Kommunalpolitik streite ich dafür, dass weibliche Stimmen sicht- und hörbar sind und die Interessen von marginalisierten Gruppen nicht vergessen werden. Seit 2021 darf ich das alles als Fraktionsvorsitzende tun. Doch leider stößt die Kommunalpolitik in Berlin schnell an ihre Grenzen. Deshalb will ich meine Erfahrung nun aus der BVV ins Abgeordnetenhaus tragen, als Eure Abgeordnete für Rummelsburg, Karlshorst und Friedrichsfelde Süd. Denn hier gibt es viel zu tun:
– Ob mit dem Rad auf der Treskowallee oder mit den Kindern über die Hauptstraße oder den Blockdammweg, Lichtenberg und seine Kieze brauchen sichere Wege für alle Verkehrsteilnehmer*innen. Gerade unsere Kleinsten haben ein Recht auf sichere Wege. Damit kurze Beine auch nur kurze Wege zurücklegen müssen.
– Berlin braucht bezahlbaren Wohnraum. Aber genauso brauchen wir alle Grünflächen. Die Naherholungsflächen rund um die Trabrennbahn müssen als solche geschützt werden, das geht nur auf Landesebene. Gerade in unseren wachsenden Kiezen kann „Bauen, Bauen, Bauen“ allein nicht die Antwort sein. Gerade unsere Innenhöfe müssen als kleine grüne Lungen im Kiez freibleiben. Bezahlbarer Wohnraum, soziale Infrastruktur und Grünflächen müssen sich nicht ausschließen.
– Gerade in Lichtenberg fühlt es sich in den letzten Jahren so an, als seien die Baseballschlägerjahre zurück. Wenn Menschen in unseren Kiezen sich wegen Bedrohungen und Angriffen von Nazis nicht sicher fühlen, dann muss das Land gegensteuern. Wir brauchen Schutzräume und Schutzkonzepte, egal ob im ÖPNV oder im Jugendclub. Doch während der Rechtsruck immer spürbarer wird, kürzt der schwarz-rote Senat die Gelder bei Prävention und Opferschutz. Lichtenberg ist hier auf die Gelder des Landes angewiesen. Damit sich alle hier sicher fühlen können – und sicher sind.